Aus der Ferne betrachtet: 9. Jahr Bezirksliga, ein schwieriges Jahr mit Nachspiel

GelbSchwarzBubeLupeDas 9. SVO-Jahr in der Bezirksliga ist Geschichte und mit dem 13. Rang in der Abschlußtabelle hat unser Team nach einer schwierigen Saison, insbesondere einer sehr schwierigen Rückrunde, mit Ach und Krach die Relegation erreicht. Dadruch bleibt uns eine Chance auch im nächsten Jahr im Bezirksoberhaus mitspielen zu dürfen - die jüngsten Ergebnisse haben gezeigt, dass dieses Team definitiv die Klasse dazu hätte.

Die nackten Zahlen: Mit 53 Toren erzielte man 2016/17 gar 4 Tore mehr als noch im Jahr davor und hat auch "nur" 10 Gegentreffer mehr eingefangen - dennoch stand im Juni 2016 der 5. Platz als bestes Ergebnis eines SVO Teams zu Buche und heuer eben Rang 13. 

Ursachenforschung für den Abwärtstrend: Im Prinzip hat die Misere bereits im Sommer begonnen. Bereits die Vorbereitung lief nicht optimal und man startete schwer in die neue Saison.

Zudem hatten mit Roman Rieger (13 Tore) und Sertan Daglar zwei absolute Leistungsträger der Ersten den Verein vor der Saison verlassen. Bei beiden wusste man, dass es schwierig wird sie zu ersetzen.

Dann ging es früh auch schon los mit schweren Verletzungen - Marcel Haug (6 Tore 2015/16), Marcel Hagenlocher (7 Tore 2015/16) und Torhüter Lukas Weigand allesamt mit schweren Bänderverletzungen fielen monatelang aus bzw. sind noch immer im fußballerischen Krankenstand. Dem nicht genung stand auch ein lange geplanter mehrmonatiger Auslandsaufenthalt von Kapitän Florian Winter an und als dann auch noch von Senad Mustafa (5) für mehrere Wochen im Ausland war, wurde es vollends ganz dünn.
Neuzugänge von Beginn an wertvoll für unsere Teams: Da konnte man noch von Glück sagen, dass mit Pascal Schlee (5 Tore in der abelaufenen Saison), Tobias Wulzinger und Torjäger Patrick Möhrle (18 Tore in der abelaufenen Saison), Matthias Held sowie den beiden Torhütern Frank Effinger und Jonas Weigand fünf Neuzugänge ab Sommer 2016 zur Verfügung standen, um die Abgänge der Ersten und Zweiten zu kompensieren und weitere Optionen zu schaffen - jetzt waren alle aber sofort und laufend gefordert. Schonen konnte man in den folgenden Monaten dann auch niemand mehr.

20161009 Kirbe SVO SGV 886Trotz all der Startschwierigkeiten, bis Oktober sah der Saisonverlauf bzw. die Punkteausbeute ganz o. k. aus, doch von Mitte Oktober bis Ende Mai konnte sich das Team keinen Sieg mehr erspielen und rutschte als Konsequenz dessen in den akuten Abstiegsstrudel - so dass hier und da schon der Abgesang auf unser Team angestimmt wurde.
Erst eine Energieleistung des Teams in Wittendorf und Siege gegen Huzenbach sowie im abschließenden Saisonspiel in Wachendorf sicherten den Relegationsplatz. Bei nur 9 Punkten aus der gesamten Rückrunde, da ist der Relegationsplatz wahrlich ein Geschenk - 7 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz hatte man zum Ende der Vorrunde.

Haste Sch... am Bein, haste Sch... am Bein!?!? Sicherlich hatte man in der Zeit zwischen Oktober und Mai auch Pech und den einen oder anderen Punkt mehr verdient gehabt. Letztendlich waren die Gegner aber nicht nur glücklicher sondern insgesamt besser und zielstrebiger.
Wenn man sieht wie viele Punkte in den letzten Minuten flöten gingen muss man sich fragen, ob jeder alles getan hatte bzw. gesund genung war, um topfit zu sein für diese Liga. Sicherlich war es mit zunehmender Dauer auch eine Kopfsache und man kämpfte nicht nur gegen eine gegnerische Mannschaft, sondern auch gegen negative Gedanken.

20161009 Kirbe SVO SGV 912

Der große Knall vor Silvester: Große Nebengeräusche entstanden dann auch im Spätherbst, als Hans Romann und Stefan Jäkle ihre Trainerämter niederlegten und der Verein in der Winterpause eine neue Lösung finden musste und diese auch fand.

20173017 SebastianMarkusMit Sebastian Schmid der für die Organisation der Zweiten von Markus Möhrle unterstützt wird, haben die Gelb/Schwarzen einen Mann am Ruder der mit Fußballsachverstand und auch dem Fingerspitzengefühl im Umgang mit jungen Menschen die Erste und Zweite durch die vergangenen schweren Monate begleitet weiter entwickelt hat. Nicht nur aufgrund der Kadersituation sondern aus seiner eigenen Überzeugung heraus hat er nachrückende Spieler schon in dieser schwierigen Phase die Chance gegeben sich zu beweisen - wir sind froh und dankbar, dass Sebastian für die neue Saison bereits fest zugesagt hat und den eingeschlagenen Weg fortführen wird. Markus Möhrle hat dafür gesorgt, dass die Zweite obwohl personell oft arg gebeutelt dennoch geordnet auftreten konnte und entsprechend betreut wurde.

Jetzt spielt man also Relegation und egal, ob nun die SG Herzogsweiler/Durrweiler oder der SV Eutingen am 17. Juni ab 16 Uhr in Nordstetten der Gegner sein wird, die Mannen um Sebastian Schmid und der ganze Verein werden alles dafür tun im August 2017 ins 10. Jahr Bezirksliga zu starten. Es ist nicht so, dass alles andere "undenkbar" wäre, so vermessen sind wir nicht zu glauben, die Bezirksliga ohne den SVO könne es nicht geben. Wir werden alles dafür tun, weil wir viel "Bock drauf haben" sich Woche um Woche mit den Topteams im Bezirk zu messen. Zudem glauben wir und haben das auch gesehen bzw. gezeigt, dass unser Team das Zeug dazu hat in der Klasse mitzuhalten.

Kurzum, für uns ist die Relegation kein Unfall, sondern eine Chance auf ein weiteres Jahr Bezirksliga. Einen erfolgreichen Abschluss der Relegation würde für uns genausoviel bedeuten wie vor zwei Jahren der Aufstieg!

In diesem Sinne: Auf geht's ihr Gelb/Schwarzen! Am Samstag, 17. Juni geht's nach Nordstetten, um unsere Jungs anzufeuern!

Ein Bus ist organisiert, wer mit dem Bus anreisen möchte, bitte bei Vorstand Andreas Weigand anmelden.

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