Reisebericht NEPAL! Bewirtung durch den SVO

Hallo,
einige haben schon nachgefragt - ja, es gibt wieder einen Vortrag von Tom und mir zur Reise nach NEPAL.

Dieser findet am

Samstag, 11. April 2015 um 20.°° in der Iflinger Halle, Schopfloch-Oberiflingen

statt.

Da haben wir mehr Platz und bequemere Sitzgelegenheiten, als letztes Jahr im vollgepfropften Sportheim.

NEPAL - Land der Extreme
Eine Reise ins Mittelalter

Nepal - das Land der Extreme - besticht durch seine natürliche Schönheit und hat viel zu bieten: Abenteuer im Himalaya, ein Hauch von Mythos, vielleicht sogar übersinnliche Erfahrungen, unberührte Natur mit Elefanten, Affen und Tigern, dazwischen Armut und Lebensumstände wie bei uns im Mittelalter, und sogar eine lebende Göttin. Nepals Vielfalt ist einzigartig: die Menschen, die schneebedeckten Achttausender, das vielfältige religiöse Leben und die unterschiedlicher Kulturen faszinieren jeden Besucher. So auch die beiden Oberiflinger Abenteurer und Globetrotter Gottfried Joos und Erwin Tomaschko.

Die Welt der Achttausender gehört nicht allein den Expeditionen sondern vielmehr den Bergwanderern, die zu Tausenden auf den beliebten Trekkingrouten durch die gewaltigen Täler und Schluchten des Himalaya wandern oder auf aussichtsreiche Gipfel steigen. Solo Khumbu, Langtang oder Annapurna - alles klingende Namen, die bei Erwin Tomaschko im Tourenbuch zu finden sind. Eine Tour fehlt jedoch noch: Die einsame Trekking-Runde um den 8163 Meter hohen Manaslu. Bis vor wenigen Jahren war der Manaslu-Himal für Besucher gesperrt, die Spezialgenehmigung nur sehr schwer und gegen hohe Gebühren zu bekommen. Inzwischen bestehen diese Auflagen nicht mehr und eine Trekkingtour rund um den "Berg der Seele" sowie in das Grenzgebiet zu China ist möglich. Grund genug um erneut nach Nepal zu reisen und dieses großartige Ziel anzugehen.

Es sollte eine Reise in eines der abgeschiedensten Gebiete Nepals werden; zu Orten, in denen seit Jahrhunderten die Zeit stillzustehen scheint. Der Manaslu ist der achthöchste Berg der Welt. Die Tour um das Massiv führt über eine alte Handelsroute an der Grenze zu Nepal, immer am Buri-Gandaki-Fluss entlang. Jede Tagesetappe führt tiefer ins wahre Nepal. Von den subtropischen Landschaften des Südens auf 600 Metern Höhe geht es stetig bergauf, vorbei an Reis- und Hirseterrassen, später durch Rhododendron- und Bambuswälder, durch enge Schluchten und über unzählige Hängebrücken bis zum Fuß des Manaslu.

Nach acht Tagen und 3000 Höhenmetern erreichen die Wanderer die Dörfer der Bothe, die direkten tibetischen Ursprung haben und einen faszinierenden Einblick in die tibetisch-buddhistische Kultur erlauben. Die Gegend um Samagaon und Saldo ist mit Abstand die ärmste und entlegenste der Verwaltungszonen Gurkha, jedoch auch eine der schönsten mit großartigen Panoramen auf das Manaslu-Massiv. Die wenigen Dörfer in mehr als 3.500 Metern Höhe sind von der Hauptstadt Kathmandu sehr beschwerlich und nur in mehrtägigen Fußmärschen zu erreichen. Die Menschen leben hier in Armut und unter Lebensumständen wie bei uns im Mittelalter. Einfachste Steinhäusern ohne elektrisches Licht und Heizung bieten Unterschlupf für Mensch und Tier. Eine handvoll Dung reicht zum Kochen, eine selber gefertigte Decke schützt vor Kälte - und die Winter sind hier eiskalt. Unglaublich, dass Menschen heute noch so leben.

Noch zwei anstrengende Wandertage und eisige Nächte in einfachen Hütten liegen vor dem 5.100 m hohen Larkya-Pass. Doch ein außergewöhnlicher Wintereinbruch mit meterhohem Neuschnee, vereisten Passagen, Lawinenabgängen und anderen Hindernissen machen die Überquerung des Passes zu einem sehr gefährlichen Vorhaben und zwingen die Wanderer zur Umkehr. Letztendlich hat die Vernunft gesiegt. Geblieben sind jedoch unbeschreiblich und einmalige Eindrücke von einem der entlegensten Ecken unserer Erde.

In einer Video- und Diashow berichten die beiden Iflinger am Samstag, 11. April um 20 Uhr in der Iflinger Halle mit beeindruckenden Bildern von den höchsten Gipfeln der Erde, von spektakulären Aussichten auf die imposanten Gebirgszüge des Himalaya, von den Menschen, dem vielfältige religiöse Leben und den persönlichen Erlebnissen dieser außergewöhnlichen Reise.

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