Vereinsgeschichte

  • Einblick in die Vereinsgeschichte

    Die Geschichte des SV Oberiflingen e. V.

    Über 9 Jahrzehnte Sport & mehr beim SV Oberiflingen. Mit heute weit über 500 Mitgliedern, Woche für Woche über 150 Sporttreibende in vielen unterschiedlichen Gruppe aktiv und das nicht nur mehr im Fußball, eine topmoderne Sportanlage und tolle Sport- und Veranstaltungshallen die genutzt werden können - es geht uns gut. Dass wir heute auf einen solch agilen Verein und eine derart gute Infrastruktur schauen dürfen, dafür sind wir sehr dankbar - nicht zuletzt unseren Gründern gegenüber die bei weit schwierigeren Bedingungen nicht aufgegeben haben und immer wieder dafür gesorgt haben dass das Pflänzchen SVO wachsen konnte und zu dem werden konnte was wir heute sind.

    Im Folgenden wollen wir an die verschiedenen Phasen der Vereinsentwicklung erinnern.

  • Unsere Heimat

    Der SV Oberiflingen e. V. stellt sich vor

    Oberiflingen??? Unteriflingen??? Das sagt Ihnen nix? Wir helfen Ihnen! Hier der Link zu openstreetmap.org.

    Staat: Bundesrepublik Deutschland  
    Bundesland: Baden-Württemberg
    Region: Nördlicher Schwarzwald
    Landkreis: Freudenstadt (Autokennzeichen: FDS)
    Gemeinde: Schopfloch

     20030708 LuftbildUiflOifl

    Der SV Oberiflingen e. V. ist der Sportverein der beiden Ortschaften Ober- und Unteriflingen.

    Auf einer Hochebene über dem Glatt-, Neckar- sowie Dießener-Tal und auf halber Strecke zwischen Freudenstadt und Horb (ca. 60 km südwestlich von Stuttgart) gelegen gehören die beiden Ortschaften mit zusammen rund 1.100 Einwohnern zur Gemeinde Schopfloch.

    BlickNeuerPlSportheim

    1932 gegründet entwickelte sich der Verein vom reinen Fußballverein, vor allem in den letzten 40 Jahren hin zu einem Familienverein. Alle Generationen sollen sich beim SVO heimisch fühlen, auch diejenigen die sich dem Fußballsport nicht verschrieben haben.

    Heute bietet der SV Oberiflingen e. V. mit der Sparte Freizeitsport sowohl Kindern, Jugendlichen wie Erwachsenen die Möglichkeit mit Volleyball, Beach-Volleyball, Gymnastik, Leichtathletik (Jugend), Frezeit-Radsport, Schach und - sollten es die Winter wieder einmal zulassen - Langlauf die Freizeit zu gestalten.

    Neben dem Sportbetrieb gilt es die umfangreichen Anlagen, angefangen bei den beiden Rasenspielfeldern über das 2012 fertiggestellte SPORTHEIM AM WASSERTURM bis hin zur Beach-Volleyball- und Freiluftschach-Anlage, zu erhalten und bei Bedarf zu optimieren bzw. zu ergänzen.

    Mittlerweile zählt der Verein über 550 Mitglieder. Unser aller Aufgabe ist es das Erbe unserer Gründungskameraden fortzuführen.


     

    Der Ort Oberiflingen

    Oberiflingen liegt auf einer Hochebene über dem Glatt-, Neckar- sowie Dießener-Tal und auf halber Strecke zwischen Freudenstadt und Horb (ca. 60 km südwestlich von Stuttgart) gelegen. Seit 1974 gehört der Ort zur Gemeinde Schopfloch.

    ... geschichtliches...

    1005 kommt Oberiflingen erstmals als "Ufeninga" unter den Erbgütern Heinrichs II. vor, mit dem dieser das Kloster Stein am Rhein beschenkte. Der Ort dürfte aber sehr viel älter sein und in die älteste Siedlungsgeschichte gehören.

    Im Jahre 1501 wurde der Ort mit der Herrschaft Loßburg an das Kloster Alpirsbach verkauft. Mit Alpirsbach kam es dann zu Württemberg. Er gehörte von der Reformation an zum Klosteramt Alpirsbach und wurde 1807/08 dem Oberamt Freudenstadt zugewiesen.

    PanoramaOiflingen2014

    ... Oberamtsbeschreibung von 1858...

    Aus der alten Oberamtsbeschreibung des Jahres 1858 wird über Oberiflingen folgendes angegeben: "Der große etwas in die Länge gebaute Ort liegt drei Stunden südöstlich von Freudenstadt, auf der Hochfläche zwischen dem Glatt- und Diessener-Thale...","Er hat 374 Einwohner, wovon 11 Katholische...","Der Ort bezieht sein Wasser nur aus Schöpfbrunnen, die in trockenen Jahrgängen meist versiegen; eine Wette ist vorhanden...","Die Einwohner sind im Allgemeinen schöne, gesunde und fleißige Leute die sich in befriedigenden Vermögensumständen befinden...".

    Ortswappen Oberiflingen

    Ortswappen vor der Eingemeindung

    Goldene Egge, darüber der goldene
    sechseckige Stern der Neunecker auf rotem Grund

    Ortsfarben: rot-gold

     

    ... die St. Michaelskirche...

    Ein bauliches Kleinod des Dorfes ist die St. Michaelskirche, die unter Denkmalschutz steht.

    KircheOifl201404Über die Erbauung der Kirche ist bis jetzt nichts bekannt. Sie war jedoch schon 1363 dem Kloster Stein am Rhein einverleibt. Sie ist von einem ziemlich großen ummauerten Krichhof umgeben, der eins noch größer war, da er einer ganzen Reihe von Ortschaften diente.

    Am 25. Februar 1508 verlangte der Bischof von Konstanz man sollte die Kirch in Oberiflingen, die "baulos und bresthaft sei, dass es auf die Altäre herabregne", wieder in Stand setzen. Die über dem südlichen Haupteingang stehende Zahl 1509 ist wohl das Jahr dieser gründlichen Instandsetzung und Erweiterung der Kirche. Der Turm ist in seinem unteren Teil aus romanischer Zeit. Die Kirche zeigt im Allgemeinen spätgotischen Baustil

    Im Jahr 1979 wurde mit Hilfe des Denkmalamts und des Oberkirchenrats eine gründliche Renovierung der Kirche vorgenommen, die 1992 (nach einigen Jahren unterbrochener Bautätigkeit) mit der Überholung und Restaurierung der Orgel ihren Abschluss fand.

    Bei den Renovierungsmaßnahmen im Jahr 1979 wurden aus der Zeit von 1509 und kurz danach Quadermalereien in den Ecken und den Gewänden von Fenster und Chorbogen (Läufer-Binder-System) freigelegt.

    Chorraum mit Orgel in der St. Michaelskirche Oberiflingen

    Im Chor befinden sich außerdem am Sakramentshäuschen eine ergänzende Malerei, darüber ein Auferstehungschristus mit den Marterwerkzeugen und daneben kniend der Stifter. Sowohl im Schiff als auch im Chor wurden 12 Apostelkreuze freigelegt.

    St. Michaelskirche: Sakramentshäuschen mit Malerei St. Michaelskirche: Taufstein
    Sakramentshäuschen mit Malerei Taufstein aus dem Jahr 1515

     

     

    ... aktuelles...

     

    Ochsenplatz

    Ochsenplatz mit Skulptur und Brunnen.

     

    Im Sommer 2001 wurde die Ortsmitte neugestaltet. Im Bereich der Pfarrscheuer war durch den Abbruch der Brandruine des ehemaligen Gasthauses Ochsen und eines weiteren Gebäudes Raum für einen zentralen Platz geschaffen worden. Unter anderem wurde eine lebensgroße Ochsenskulptur mit Brunnen und Knecht als Symbol für den ländlich geprägten Lebensstil im Ort geschaffen.

    iflingerhalle schriftzugBauflächen sowohl für den privaten als auch gewerblichen Bau stehen in ausreichendem Maße zur Verfügung.

    Kindergarten und Grundschule (1. und 2. Klasse) sind vorhanden und ermöglichen eine wohnnahe Kinderbetreuung und -ausbildung. Im Umkreis von 15 km sind alle wichtigen Schularten vorhanden.


    In nur 9 Monaten Bauzeit im Zeitraum von Juli 2003 bis März 2004 entstand in der Ortsmitte von Oberiflingen die neue Mehrzweckhalle Iflingen. Damit wurde ein schon seit langen Jahren gehegter Wunsch nach besseren Sportmöglichkeiten für den Indoorsport verwirklicht. Die Halle wurde im April 2004 eingeweiht und steht seither den Sporttreibenden von Kindergarten, Schule, Vereinen und Gruppen zur Verfügung. 

    Ein Wahrzeichen von Oberiflingen - auch wenn der Turm auf Unteriflinger Gemarkung steht - ist der Ende der 60er Jahre erbaute Wasserturm. Der knapp 30 m (ohne Funkantenne) hohe Turm dient nicht nur der Wasserversorgung von Iflingen, sondern auch für funktechnische Einrichtungen. Immer wieder wird er von Besuchergruppen in Absprache mit der Gemeinde bestiegen, um vom Funkraum aus die atemberaubende Fernsicht bis hinein in die Schweizer Alpen zu genießen.

    Wasserturm und Sportheim

    Doch der Wasserturm ist bei weitem nicht das höchste technische Bauwerk der Gemeinde. Im Frühjahr 2012 wurde von der EnBW ein 180 Meter hohes Windrad in Betrieb genommen. Die Enercon-Anlage des Typs E-82 E2 mit zwei Megawatt kann den Strombedarf von rund 1180 Haushalten im Jahr decken und den CO2-Ausstoß um jährlich 3200 Tonnen vermindern.

    Wasserturm und Windrad

    Im Dezember 2023 waren in Oberiflingen 645 Einwohner gemeldet.

    (Auszüge aus dem obigen Text stammen aus der "Kleinen Geschichte der Kirche Oberiflingen" Autor Pfr. E. Misol sowie aus den Festschriften des SV Oberiflingen von Karl Joos)


     

     

    Der Ort Unteriflingen

     

    Oberhalb des Glattales überwiegend in Hanglage erbaut und auf halber Strecke zwischen Freudenstadt und Horb (ca. 60 km südwestlich von Stuttgart) gelegen befindet sich Unteriflingen. Seit 1974 gehört der Ort zur Gemeinde Schopfloch.

     

    ... geschichtliches...

     

    Über die Anfänge der Ortschaft Unteriflingen sind noch keine genauen Daten nachweisbar.

     PanoramaUiflingen2014

    In früherer Zeit gibt es nur ein Iflingen (Uofeningen). Zweifellos ist aber Unteriflingen ein "Ableger" von Oberiflingen. Den Anfang werden ein paar Höfe gemacht haben. Um 1523 wurde Unteriflingen der neugegründeten Pfarrei Neuneck (das vorher ebenfalls wie noch 15 andere Gemeinden nach Oberiflingen eingepfarrt war) zugeteilt. Als Georg von Ehingen, der Besitzer von Neuneck, 1553 evangelisch wurde, bekam Neuneck seinen ersten evangelischen Pfarrer, etwa 30 Jahre später als das Herzogtum Württemberg. 1614 kam das ganze Gebiet (ausgenommen die damals vorderösterreichischen und hohenzollerischen Lande) an Württemberg. Dieser Tatsache ist zu verdanken, dass die altwürttembergischen Gebiete im Westfälischen Friedensschluss evangelisch bleiben konnten. In den letzten Jahren kam Unteriflingen wieder zu seiner Muttergemeinde Oberiflingen.

     

    Kornspeicher Unteriflingen

    Margarethenkirche UnteriflingenNeben einigen Kornspeichern aus dem 16. und 17. Jahrhundert ist die Kirche, eine der Heiligen Margaretha geweihte Kapelle, das älteste Bauwerk. Allerdings ist nur noch das westliche "Frauenschiff" aus früherer Zeit. Sicher ist dass die (zweite?) Kapelle in gotischer Zeit (um 1400 bis 1500) erbaut wurde.

    Bemerkenswert im Innern ist die Orgel, mit der schön bemalten Brüstung der Orgelempore. Das Alter des schönen Altarcruzifixus läßt sich wohl erst genau feststellen, wenn durch die längst fällige Restaurierung die ursprüngliche Malschicht freigelegt ist.

     Der Dorfbrand Mitte des letzten Jahrhunderts hat leider sehr viel alte Bausubstanz zerstört. Das alte "Vogtshaus" neben der Kirche mit seinem reich gegliederten Fachwerkgiebel ist eines der letzten Zeugnisse mittelalterlicher Baukunst, das unserer Gemeinde erhalten bleiben sollte.

     

    ... Oberamtsbeschreibung von 1858...

    Auch über Unteriflingen gibt die alte Oberamtsbeschreibung des Jahres 1858 Auskunft: "Das sehr freundliche, in die Länge gebaute Dorf liegt 3 Stunden südöstlich von Freudenstadt in einer weit ausgerundeten Mulde, welche den Anfang eines kleinen Seitentälchens des nur 1/4 Stunden westlich vom Ort vorbeiziehenden Glatt-Thales bildet...","Unteriflingen hat 249 Einwohner und ist Pfarrfilial von Neuneck...","Der Ort ist reichlich gehalten und besteht größtenteils aus sehr ansehnlichen Bauernwohnungen, die auf den ersten Anblick die Wohlhabenheit der Einwohner verraten...","Die körperlich kräftigen Einwohner sind gesittet, wohlgeordnet und gehören beinahe alle zu dem sog. Mittelstand...","Der Ort gehört in jeder Beziehung zu den besten des Oberamtsbezirks...".

     

    Uifl201406

     

    Ortswappen Unteriflingen

    Ortswappen vor der Eingemeindung

    Eine fünfblättrige bewurzelte goldene (gelbe)
    Lindenstaude auf blauem Grund.

    Ortsfarben: gelb-blau (gold-blau)

     

    ... aktuelles...

    Die angenehme landschaftliche Lage am Rande des Schwarzwalds lädt die Gäste des Ortes zu Spaziergängen ein. Ausgedehnte Waldflächen mit Quellen und kleinen fließenden Gewässern sowie die Abgelegenheit vom überregionalen Durchgangsverkehr und die damit verbundene Ruhe sind Attribute die für die Erholung in und um Unteriflingen sprechen.

     

    Blick übers Glatttal hinweg

    Der Ort war in der Vergangenheit landwirtschaftlich geprägt. Mittlerweile hat die Anzahl der hauptberuflich tätigen Landwirte deutlich abgenommen, wenngleich sich aufgrund der vorhandenen Bausubstanz im alten Ortskern das Ortsbild in den vergangenen Jahrzehnten kaum verändert hat. Die ausgedehnten Neubaugebiete der Kugelhalde und in jüngster Vergangenheit auf dem Sommerberg entstanden sind haben das Gesamtbild doch deutlich verändert. Nichts desto trotz zählt Unteriflingen zu den schönsten Ortschaften im Landkreis Freudenstadt.

     

    Das vormalige Gasthaus Ochsen in Unteriflingen

    Der Ortskern beim historischen Gebäude des ehemaligen Gasthauses Ochsen mit Rathaus und Kindergarten in einem Gebäude sowie einem neu erstellten Spielplatz bietet Platz für gemütliches Beisammensein. So finden in diesem Bereich u. a. der Nikolausmarkt und die Maibaum-Hocketse statt.

     

    Waldweg im Gewann AlterenBauflächen sowohl für den Wohnungsbau stehen in ausreichendem Maße zur Verfügung.

     Ein Kindergarten ist vorhanden und ermöglicht eine wohnnahe Kinderbetreuung. Die Grundschulklassen 1 und 2 sind im 2 km entfernten Oberiflingen eingerichtet. Im Umkreis von 15 km sind alle wichtigen Schularten vorhanden.


    In nur 9 Monaten Bauzeit im Zeitraum von Juli 2003 bis März 2004 entstand in der Ortsmitte von Oberiflingen die neue Mehrzweckhalle Iflingen. Damit wurde ein schon seit langen Jahren gehegter Wunsch nach besseren Sportmöglichkeiten für den Indoorsport verwirklicht. Die Halle wurde im April 2004 eingeweiht und steht seither den Sporttreibenden von Kindergarten, Schule, Vereinen und Gruppen zur Verfügung.

    Neugestaltet wurde bis zum Sommer 2016 der Platz zwischen Gemeinschaftsgebäude und der Margarethenkirche zum Dorfplatz der nach dem Firmnbründer der Homag Eugen Hornberger benannt wurde. Neben einem von der Freiwilligen Feuerwehr Unteriflingen gebauten Backhäusle bilden die Skulpturengruppe "Rossbauer mit Pferd" sowie ein Wasserspiel die Wahrzeichen des Eugen Hornberger Platzes und bieten einen Treffpunkt für Jung und Alt sund somit einen Ort um die Dorgemeinschaft zu pflegen.Reizvolle Wanderwege laden die Gäste zu ausgedehnten Spaziergängen oder Wanderungen ein. Ein gutes Feldwegenetz (asphaltiert) ermöglicht auch die Ausübung von Trendsportarten wie Inlineskating oder Mountainbiking. 

    Im Dezember 2023 waren in Unteriflingen 416 Einwohner gemeldet.

     

    (Auszüge aus dem obigen Text stammen von Pfr. i. R. Raaf sowie aus den Festschriften des SV Oberiflingen von Karl Joos)


    Der Ort und die Gemeinde Schopfloch

     

    Blick zum Ortskern von Schopfloch

     

    Schopfloch ist auf einer Hochebene auf halber Strecke zwischen Freudenstadt und Horb (ca. 60 km südwestlich von Stuttgart) und an der Eisenbahnlinie Freudenstadt - Stuttgart gelegen. Seit 1974 ist der Ort Hauptort der Gemeinde Schopfloch.

     

    ... geschichtliches...

    772 wurde der Ort erstmals in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Lorsch urkundlich erwähnt. Im Jahre 1589 kam es zu Württemberg und wurde dem Amt Dornstetten zugewiesen. Mit dem damaligen Amtsbezirk Dornstetten kam es nach 1805 zum Oberamt Freudenstadt.

    Im Jahr 2022 feierte die Gemeinde Schopfloch mit einem großen Fest und einem prächtigen Umzug ihr 1250-jähriges Bestehen.

    Ortswappen Schopfloch

    Ortswappen vor der Gemeindereform

    In silber (weiß) auf grünem Boden zwischen zwei grünen Tannen
    eine rote Scheune (= Schopf mit offenem Tor)

    Ortsfarben: rot-weiß

     

    ... aktuelles...

     

    In den vergangenen Jahren wurde die Neugestaltung der Ortsmitte vorangetrieben. Neben mehreren Gebäuden die sowohl der Schaffung von Wohn- wie auch Gewerbeflächen dienten entstand auch das evangelische Gemeindehaus sowie für die Kinder ein Spielplatz.

    Bauflächen sowohl für den privaten als auch gewerblichen Bau stehen in ausreichendem Maße zur Verfügung. 

    Kindergarten und Grundschule (1. bis 4. Klasse) sowie die Hauptschule (7. - 9. Klasse) sind vorhanden und ermöglichen eine wohnnahe Kinderbetreuung und -ausbildung. Im Umkreis von 15 km sind alle wichtigen Schularten vorhanden. Neben der Turnhalle befinden sich im Gebäudekomplex der Grund- und Hauptschule auch ein Lehrschwimmbecken.

    Eugen-Hornberger-Halle SchopflochMit Einweihung der Eugen-Hornberger-Halle, benannt nach dem Ehrenbürger der  Gemeinde Schopfloch und Mitbegründer der Firma HOMAG, im Januar 2012, bietet sich der Schule und den sporttreibenden Vereinen und Gruppen ideale Sportmöglichkeiten.

    Im Dezember 2013 wurde mit der Jahresfeier des SV Oberiflingen erstmalig die runderneuerte Veranstaltungshalle genutzt, die mit neuster Multimediatechnik ausgestattet ist und auch der Gastronomiebereich lässt keine Wünsche offen.

    Somit bieten sich den Vereinen und Gruppen in der Gesamtgemeinde nicht nur hervorragende Sport- sondern auch Veranstaltungsbedingungen.

    Das Sportgelände des SV Schopfloch e. V. im Gewand Pfaffenholz bietet neben zwei Rasenspielfeldern mehrere Tennisplätze mit unterschiedlichen Belägen (Asche und Kunstrasen) und wird auch von Sportlern aus den beiden anderen Orten der Gemeinde genutzt.

    Im Dezember 2023 waren in Schopfloch 1.539 Einwohner gemeldet.

     

    ... die Gemeinde Schopfloch...

    Im Jahr 1974 vereinigten sich die früher selbstständigen Gemeinden Schopfloch, Oberiflingen und Unteriflingen zur neuen Gemeinde Schopfloch.

     

    Rathaus Schopfloch

    Der Verwaltungssitz ist seither im Ortsteil Schopfloch, wo zu Anfang der 80-iger Jahre ein neues Rathaus bezogen werden konnte.

    Die Wirtschaftskraft der Gemeinde wird insbesondere von der Firma HOMAG geprägt, die Holzbearbeitungsmaschinen herstellt und weltweit tätig ist. Allein im Hauptwerk sind weit mehr als 1.200 teilweise hochqualifizierte Mitarbeiter beschäftigt.

    Homag AußenansichtQuelle: Homag Pressefoto

    Daneben gibt es noch einige andere Gewerbebetriebe. Schopfloch, Ober- und Unteriflingen waren früher fast ausschließlich von der Landwirtschaft geprägt; dies hat sich mit dem Strukturwandel im ländlichen Raum deutlich verändert. Allerdings ist auch die Landwirtschaft nach wie vor ein Thema bei uns. Die Flurbereinigung ist für alle drei Ortsteile auf einer Fläche von über 1600 ha angeordnet und in vollem Gange. In Schopfloch bzw. den Nachbargemeinden gibt eine gute ärztliche Versorgung sowie eine ausreichende Anzahl an Apotheken.

    Im Dezember 2023 waren in der Gemeinde Schopfloch insgesamt 2.600 Einwohner gemeldet.

    Gemeindewappen Schopfloch

    Gemeindewappen nach der Gemeindereform

    Unter goldenem (gelbem) Schildhaupt, darin eine schwarze Hirschstange,
    in Rot ein goldenes (gelbes) Tatzenkreuz mit je drei schwarzen Punkten an den Enden der Arme.

    Ortsfarben: gelb-rot (gold-rot)

    (Auszüge aus dem obigen Text stammen aus den Festschriften des SV Oberiflingen von Karl Joos)

  • Wie Krimpelen zur Heimat des SVO wurde

    1939 an einem Sonntagnachmittag auf Krimpelen

    Dass Krimpelen zur Heimat des SV Oberiflingen wurde, dafür war der Kauf der Wiesenfläche auf dem höchsten Punkt Iflingens durch die Gemeinde unter der Federführung von Bürgermeister Jakob Joos im Jahre 1933 notwendig.  Bis zu diesem Zeitpunkt gehörte die Fläche mitsamt eines prächtigen Nussbaums zumindest teilweise Frieder Mattheis - ein Teil war schon im Gemeindebesitz, da unter dem heutigen Sportheim das Iflinger Wasserreservoir stand. Jener Schuhmacher Frieder Mattheis, wohnhaft im Unterdorf im heutigen Haus Jung/Bohlens, war jedoch alles andere als ein Freund der "Stalper" und bei der Oberiflinger Jugend als "Ballmetzger" verschrien. So passierte es, wenn versehentlich ein Ball der kickenden Jugendlichen im Mattheisschen Garten landete, dass jener Frieder Mattheis anstatt den Ball mit Gebruddel zurück zu geben, kurzen Prozess machte und diesem die Luft gewaltsam entweichen ließ. In der damaligen Zeit ein herber Verlust für die jugen Kicker.

    Einer der letzten lebenden Zeitzeugen jener Zeit ist sich heute noch sicher, hätte Frieder Mattheis damals gewusst, dass das Feld 1935, also nur kurze Zeit nach dem Kauf durch die Gemeinde den Fußballern als Sportplatz zur Verfügung gestellt werden würde, er hätte die Fläche mit Sicherheit nicht verkauft!

    Und so wurde Krimpelen der dritte und schlussendlich endgültige Standort für den Sportplatz und somit Heimat des SV Oberiflingen - davor wurde zum einen auf dem Farrenfeld an der Dettlinger Straße gekickt und der erste "richtige" Sportplatz mit richtigen Toren (allerdings sehr unförmige Platz und gekreuzt von einem Feldweg) auf Steinshalde angelegt.

    Während des zweiten Weltkrieges waren auf Krimpelen Mannschaftsbaracken einer Flakstellung untergebracht und so dauerte es bis zur Wiedergründung des Vereins, ehe diese entfernt und der Platz wieder als Sportplatz nutzbar gemacht werden konnte.

    1965 Wasserturm 8Zweimal wurde seither für einige Zeit aufgrund baulicher Maßnahmen ausgewichen: 1965 wurde für kurze Zeit bis zur Einstellung des Spielbetriebs auf das Farrenfeld im Etzwang (Waldstück hinter dem Turmhof Keck) ausgewichen. Dieser Umzug wurde notwendig weil durch den Bau des Wasserturmsn die Sportplatzfläche für die Baustelleinrichtung u.a. die Unterkünfte der Bauarbeiter benötigt wurde. Anfang der 1970er Jahre entschied man sich den Sportplatz von seiner Nord/Süd Ausrichtung in die heutige Ost/West Ausrichtung zu drehen. Um dieses Vorhaben zu realisieren waren Affüllarbeiten in etwa von der heutigen Mittelline zum Dorf hin notwendig. Das steinige Auffüllmaterial stammte, in den vom Steinbruch Kaltenbach. In dieser Zeit spielte man dann auf "Malmen" einer Wiesenfläche am Ortsausgang Richtung Dettlingen - dort wurde 1974 dann auch die zweite Meisterschaft der Ersten gefeiert.
    Anfang der 1980er Jahre wurde der Platz um rund 20 Meter verlängert zur heutigen Größe. Dazu wurde eine Steinhecke am östlichen Platzende Richtung Turmhof abgegraben und die Fläche eingeebnet, die dann ab 1981 bespielt werden konnte. 1988 wurden die alten unzureichenden Flutlichter am Wasserturm durch eine Flutlichtanlage die allen Ansprüchen gerecht wird ersetzt.

    Ab 1993 begannen dann parallel zum alten Platz die Auffüllarbeiten für den neuen Rasenpaltz und dem heutigen Haupstpielfeld. Um die Fläche für das neue Spielfeld zu schaffen, wurde der Aushub der bei Straßenbauarbeiten der Ortsdurchfahrt in Unteriflingen anfielen in das Gelände eingebaut. Die Auffüllarbeiten wurden 1995 abgeschlossen. Im Mai 1996 wurde die Baufreigabe durch den WLSB erteilt und in den folgenden Monaten die Arbeiten für die Zuleitungen für die Beregnungsanlage, Drainagearbeiten und der Aufbau der Rasentragschicht durchgeführt. Die Einsaat konnte dann Anfang Oktober vorgenommen werden. Im folgenden Frühjahr wurden dann noch die restlichen Böschungsarbeiten durchgeführt, ehe der Platz am 20. Juli 1997 seiner Bestimmung übergeben werden konnte.

    2013 Terrassenerw20130615 3Dass der "alte" Platz unkaputtbar ist, liegt unter anderem an der schnellen Trocknungszeit des Platzes. Neben dem steinigen Füllmaterial und der windanfälligen Lage wird diese Trocknungszeit dadurch erreicht, dass Paul Sickeler - wie auch Jahre später beim neuen Platz - bereits Mitte der 1970er Jahre den Platz mit Drainagen versehen hat und so das Wasser gut versickern und abgeführt werden kann.

    Auf dem alten Wasserreservoir wurde in den 1970er Jahren in Eigenleistung ein Unterstand gebaut aus dem sich dann das erste Sportheim entwickelte - noch ohne Umkleiden/Duschen. 1985 konnte dann nachdem das Sportheim an die Kanalisation angeschlossen worden war auch der Anbau mit Umkleide und Dusche eingeweiht werden. 5 Jahre später wurde begonnen den Gastraum freundlicher zu gestalten, den großen Raum mit einem Raumteiler aufzuteilen und mit einer neuen Heizung zu versehen. 
    In der Nacht zum 7. Mai 2010 wurde das Gebäude aufgrund eines Defekts in eben jener Heizung ein Raub der Flammen und musste in der Folge dieses Ereignisses abgerissen werden. Nach etwas mehr als 18 Monaten Planungs- und Bauzeit konnte mit viel Eigenleistung ein neues hochmodernes Sportheim gebaut und seiner Bestimmung übergeben werden.

    2016BPF UC 193

    Heute erstrahlt das moderne Sportgelände mit zwei Rasenplätzen,dem Sportheim, einem großen Geräteschuppen, einem Bereich mit Spielgeräten für Kinder, dem Freiluftschachfeld und dem Beachvolleyballfeld als eine multifunktionale Anlage die dem Vereinsmotto "Spot & mehr! Ein ganzes Leben lang" gerecht wird.

    Gerade die zwei Rasenspielfelder erlauben es den Sportlern insbesondere den Fußballsport ganzjährig auf Krimpelen auf Naturrasen auszüben.

    Im Jahr 2021 wurde das Sportheimdach um eine Photovoltaikanlage mit ergänzt und passend dazu 2022 dann das Flutlicht umgerüstet. Die energiefressenden Flutllichter aus dem Jahr 1988 wurden gegen moderne LED Lampen und eine moderne Steuerung ausgetauscht, um dadurch nicht nur technisch auf der Höhe der Zeit zu sein, sondern auch die Sportanlage nachhaltig weiterzuentwickeln.

    Das Hauptspielfeld das 1997 fertiggestellt wurde war zwischenzeitlich schon Austragungsort vieler wichtiger Spiele der SVO Teams aber wird auch immerwieder für Entscheidungsspiele auf Bezirksebene genutzt.

    Ob Relegationsspiel zur Bezirksliga oder Bezirkspokalfinale, ob Gastspiel des VfB II, der Stuttgarter Kickers oder Ort einer Trainingseinheit mit Bundestrainer Uli Stielike - der Rasen wurde schon vielen Anforderungen gerecht.

    Wir sind gespannt, wer in Zukunft noch Gast am Wasserturm sein wird.

     

     

     

     

     

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